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Die perfekte Beschichtung!Da Pulverbeschichten ganz ohne Lösemittel auskommt, ist diese Technologie außerordentlich effizient und umweltfreundlich. Das überschüssige Pulver, der sogenannte „Overspray“, kann im Kreislauf wiederverwertet werden. Dadurch zählt dieses Verfahren – im Gegensatz zur Nasslackierung – auch zu den wirtschaftlichsten!Und wie funktioniert‘s? Zuerst wird in einem Pulverbehälter das Beschichtungspulver fluidisiert, d. h. mit Luftstößen aufgelockert. Mit Hilfe von Injektoren wird das fluidisierte Pulver vom Behälter aus zur Sprühpistole gefördert und dort mittels integrierter Hochspannungserzeugung elektrostatisch aufgeladen und in Richtung Objekt ausgestoßen. Zwischen dem geerdeten, normalerweise leitfähigen Werkstück und der Sprühpistole wird ein elektrisches Feld erzeugt. Die Pulverpartikel folgen diesem und bleiben auf dem Werkstück haften. Anschließend werden die Werkstücke in einem Ofen erhitzt, damit das Pulver schmilzt. Es entsteht eine strapazierfähige Lackschicht von 30 - 500 µ, je nach Anforderung. Je nach Anwendung und Eigenschaften der Lackierung werden unterschiedliche Pulverarten eingesetzt: Epoxy-, Polyester-, Polyurethan- und Acrylpulver sind die gängigsten Pulvertypen. Für Spezialanwendungen werden aber auch Struktur-, Metallic-, Email- oder Dünnschichtpulver eingesetzt. |